Dreierlei Hummus – klassisch, Rote Beete & Süßkatoffel

Hummus zählt für mich schon seit ich vegan bin zu einer meiner liebsten Speisen. Ich muss sogar gestehen, dass ich den Dip aus Kichererbsen vorher überhaupt nicht kannte. Gerade zu Gemüse-Sticks gab es früher immer Kräuterquark. Aber Hummus eignet nicht nicht nur zum Dippen von Gemüse, ich verwende ihn auch als Brotbelag, in Wraps oder als „Soße“ zu Reis, Quinoa oder anderem Getreide. Ihr seht, er ist sehr vielseitig einsetzbar. Doch Hummus ist nicht gleich Hummus. Inzwischen habe ich schon so viele Varianten davon gesehen, dass ich selbst einmal kreativ geworden bin und das Ergebnis heute mit euch teile.

Die Basis bilden trotzdem immer Kichererbsen, aber mit anderen Gemüsesorten lässt sich Hummus wunderbar variabel aufpeppen. Ich habe mich für Rote Beete und Süßkartoffel entschieden, aber ich habe auch schon Rezepte mit Kürbis und Erbsen gesehen, die bestimmt genau so lecker sind. Doch jetzt erst einmal zu meinen drei Vorschlägen. 😉

Humus

Mein Rezept für Hummus drei Mal anders

Wir benötigen:

  • 300 g Kichererbsen (gegart aus dem Glas)
  • 1/2 Rote Beete
  • 1/2 Süßkartoffel
  • 1 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 1/2 TL Kurkuma, gemahlen
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Tahin (Sesammus)
  • nach Bedarf etwas Wasser

So geht’s:

  1. Zuerst die Süßkartoffel und die Rote Beete schälen, würfeln und getrennt voneinander in etwas Salzwasser gar kochen.
  2. Die erste Portion klassischen Hummus könnt ihr währenddessen bereits zubereiten, indem ihr 100 g Kichererbsen, mit 1 EL Tahin, 1/2 TL Kreuzkümmel, 1/2 TL Kurkuma sowie etwas Salz und Pfeffer in einem Mixer zu einer Masse verarbeitet. Ich gebe meist etwas Wasser dazu, damit sich die Masse etwas besser mixen lässt. Alternativ geht da auch Olivenöl.
  3. Den fertigen Dip in ein Glas oder einen anderen Behälter füllen und verschließen.
  4. Nun den Schritt zwei und drei wiederholen, aber jetzt die gekochte Süßkartoffel noch dazu geben.
  5. Alle guten Dinge sind drei: Alles noch einmal mit der Roten Beete machen und fertig seid ihr!
  6. Jetzt nur noch Gemüse schneiden und Dippen. 😉

Humus

Humus

Humus

Ein kleiner Tipp: Bereitet die drei Sorten Hummus in genau dieser Reihenfolge zu. Zuerst die klassische Variante, dann die mit Süßkartoffel und erst zum Schluss den Hummus mit Roter Beete. Das hat den einfachen Grund, dass ihr euch unnötiges Abwaschen spart. Ihr könnt so nämlich den Mixer einfach weiter verwenden und müsst ihn nicht nach der Zubereitung jeder Sorte komplett, gründlich auswaschen. Die erste Variante steckt ohnehin in den beiden anderen Variationen drin. Der Hummus mit Roter Beete ist jedoch so farbintensiv, dass ihr euch farblich die anderen Sorten vermasseln würdet, wenn ihr damit beginnt und den Mixer nicht gründlich reinigt.

Jetzt seid ihr dran: Womit esst ihr Hummus am liebsten? Habt ihr ein Lieblingsrezept?

Humus

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4 Kommentare

  1. Also das sieht echt lecker aus! Da stöbert man so im Internet und wie gegewohnt mache ich meist wenn es um Essen geht halt 🙂
    Nebenbei, wirklich toller blog!

    Liebe Grüße,
    Justine

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