Healthy Snickers – homemade, vegan #bodyshape

Seit ich vegan esse – es werden übrigens bald drei Jahre, in denen ich auf tierische Produkte verzichte und mich pflanzenbasiert ernähre – gibt es eigentlich nichts, was mir wirklich fehlt. Außer Kinder Riegel vielleicht, ok. Kinder Riegel, das gebe ich zu. 😉 Dennoch ist mir neulich mal durch den Kopf gegangen, was ich früher hin und wieder genascht habe. Snickers fand ich tatsächlich immer ziemlich lecker. Abgesehen davon, dass diese nicht nur unvegan sind, sind sie dazu auch noch sehr ungesund und in ihnen steckt jede Menge raffinierter Zucker und Fett.

Da ich ja aktuell das BodyShape Programm von Anne BodyKiss mache (mehr darüber könnt ihr übrigens hier und hier erfahren) und dort auch eine Menge Rezepte zur Verfügung stehen, ist mir ihre Version des Snickers natürlich sofort ins Auge gefallen. Eigentlich bin ich kein großer Freund davon, Süßigkeiten in einer gesunden Variante nachzumachen. Wenn ich mal Appetit auf etwas Süßes habe, dann gönne ich mir eben einen veganen Schokoriegel oder ein Stück Schokolade. Dennoch hat mich das Rezept interessiert und somit wurden die Zutaten besorgt und losgelegt: selbstgemachte healthy Snickers in der veganen Variante! 🙂 Ob sich der Aufwand gelohnt hat und ein paar Tipps zur Zubereitung erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest. 😉

Healthy Snickers

Healthy Snickers

Healthy Snickers

Das Rezept für vegane Healthy Snickers

Wir benötigen:

Nougat:

  • 80 g entöltes Mandelmehl (ich habe meines aus dem Bioladen)
  • 50 ml Wasser
  • 5 g Kokosmehl
  • 2 EL Ahornsirup

Caramel:

  • 100 g Datteln
  • 100 ml Wasser
  • 1 TL Kokosöl
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • Prise Salz

außerdem:

  • 35 g Erdnüsse (geröstet, ungesalzen)
  • 180 g dunkle Kuvertüre (Vivani)

So geht’s:

  1. Die Zutaten für die Nougat-Schicht in einer Küchenmaschine zu einem Teig verkneten. Ich fand den Teig noch etwas zu klebrig, um ihn gut weiter verarbeiten zu können, weshalb ich noch etwas Mandelmehl hinzugefügt habe.
  2. Den Teig dann auf einem Stück Backpapier zu einem Rechteck formen bzw. ausrollen.    Tipp: Um ein einigermaßen gleichmäßiges Rechteck zu erhalten, habe ich den Teig einfach in das Backpapier eingeschlagen, so dass eine rechteckige Form entsteht. Das „Päckchen“ ließ sich dann ganz einfach gleichmäßig ausrollen und man hatte nicht so viel Teig an den Fingern kleben. Ich hatte kein Nudelholz zur Hand und habe daher eine leere Flasche benutzt.
  3. Die Teigplatte dann in den Tiefkühlschrank legen und in der Zwischenzeit die Caramel-Schicht vorbereiten.
  4. Dazu wieder alle Zutaten in einer Küchenmaschine zu einer Masse verarbeiten. Da ich keine besonders saftigen Medjool Datteln zu Hause hatte, habe ich meine Datteln einfach für 10 Minuten in Wasser eingeweicht und dann auch gleich dieses Wasser weiter verwendet für die Caramel-Schicht.
  5. Die Nougat-Schicht aus dem Tiefkühlschrank nehmen und die Caramel-Schicht gleichmäßig darauf verstreichen.
  6. Erdnüsse grob hacken und darauf verteilen.    Tipp: Wenn ihr keine gerösteten und ungesalzenen Erdnüsse bekommt, kauft einfach naturbelassene und röstet sie kurz selbst in einer beschichteten Pfanne ohne Öl an.
  7. Jetzt alles wieder in das Backpapier einschlagen und für etwa eine Stunde in den Tiefkühlschrank geben. Gegen Ende dieser Zeit die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen.
  8. Die Teigplatte heraus nehmen und in Streifen/Riegel schneiden.
  9. Ein Ofengitter bereit stellen und darunter etwas Backpapier legen, damit die übrige Schokolade darauf tropfen kann und ihr eure Arbeitsfläche nicht zu schmutzig macht.
  10. Jetzt die Riegel mit Kuvertüre überziehen und auf dem Gitter stehen lassen, bis die Schokolade getrocknet ist.
  11. Genießen! 🙂

Healthy Snickers

Healthy Snickers

Loht sich der Aufwand? Alles in Allem punktet dieses Rezept bei mir sehr. Es ist wirklich super lecker und es stellt vor allem auch zufrieden, weil es nicht „gesund schmeckt“, wenn ihr wisst, was ich meine. 😉 Zwei kleine Kritikpunkte gibt es jedoch für mich: Das Mandelmehl ist eine relativ teure Zutat, 200 g davon haben mich 7,99 € gekostet. Was den Aufwand angeht, ist das sicher eine Sache des persönlichen Empfindens. Für mich hat es nicht zu lange gedauert oder war zu aufwändig, aber selbst gemacht ist nun mal nicht selbst gekauft und ohne Kühlzeit solltet ihr schon eine reichliche Stunde einplanen. Ich werde die Riegel jetzt mal zur Verkostung frei geben und schauen, ob sie genau so gut ankommen wie bei mir.

Liebste Grüße

Andrea

 

 

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10 Kommentare

  1. „Zur Verkostung freigeben“?? Das hättest du nicht veröffentlichen dürfen! Da komme ich mal freiwillig und doppelt motiviert in die Bib, wenn du ein Stückchen für mich übrig hast?!

    1. Vielen Dank! 🙂 Ich habe es ja nicht erfunden – leider, aber nachgemacht und angepasst. 😀 Viel Spaß bei der Zubereitung und vor allem beim Naschen! 😉

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