Morgenroutine – So startest du gut in den Tag

Morgenroutine

Vor einiger Zeit wurde ich auf Instagram gefragt, wie denn so meine Morgenroutine genau aussieht. Häufig zeige ich euch ein paar Einblicke davon, wie ich in den Tag starte. Daraus haben sich scheinbar einige Fragen ergeben, die ich sehr gerne in diesem Beitrag beantworten möchte. Ich teile also meine persönliche Morgenroutine mit euch und hoffe, dass ihr vielleicht die eine oder andere Gewohnheit für euren guten Start in den Tag adaptieren könnt.

Als kleinen Disclaimer möchte ich sagen, dass dies meine ideale Morgenroutine ist, wie ich sie zum Beispiel am Wochenende praktizieren kann oder an einem Tag, an dem ich nicht so früh mit der Arbeit beginne. An einem vollen und stressigen Tag kann durchaus auch einmal ein Punkt davon wegfallen.

Meine Morgenroutine

5:30 Uhr – Der Wecker klingelt zum ersten Mal

… Ja, zum ersten Mal. Ich muss euch gleich zu Beginn ein Geständnis machen: Ich kann einfach nicht beim ersten Klingeln des Weckers aufspringen. Das ist ein Punkt, an dem ich definitiv arbeiten möchte, denn eigentlich ist dieses Snoozen absolut vergeudete Zeit! Weder habe ich davon einen längeren und erholsameren Schlaf, denn ich bin ja bereits einmal vom Wecker gestört worden. Noch kann ich die Zeit, in der ich ja eigentlich schon wach bin, effektiv nutzen. Meistens checke ich meine Social Media Kanäle und die ersten E-Mails… Das ist jetzt vielleicht kein Punkt, in dem ich euch als Vorbild dienen kann.

Einmal aufgestanden, habe ich meine Morgenroutine allerdings für mich perfektioniert. 😉

Morgenroutine

6:00 Uhr – Aufstehen & Ölziehen, Entsaften

Meist stehe ich dann gegen 6:00 Uhr auf und gehe zuerst einmal in die Küche. Dort greife ich zum Kokosöl und nehme einen Teelöffel davon in den Mund. Mit dem Kokosöl spüle ich dann mindestens 20 Minuten meine Zähne. Warum, wieso, weshalb? Zum Thema Ölziehen habe ich bereits einen Beitrag geschrieben, hier könnt ihr alles darüber nachlesen. Ich lege euch diesen Post wirklich ans Herz, denn Ölziehen ist eine wahre Wunderwaffe!

Wer sich jetzt fragt, was ich in diesen 20 Minuten mache, der bekommt hier die Antwort: Ich sitze nicht herum und warte bis 20 Minuten vorüber sind. Diese Zeit nutze ich immer, um mir einen frischen grünen Saft zu machen. An dem Rezept hat sich seit diesem Beitrag eigentlich nichts geändert, also schaut gerne vorbei, wenn ihr wissen möchtet, woraus mein #greenjuice am Morgen besteht.

Außerdem habe ich mir gerade im Winter angewöhnt, nicht nur einen frischen Saft zu pressen, sondern auch einen Ingwer Shot zuzubereiten. Ganz ehrlich? Das ist nicht lecker! Aber ich bin absolut von der Wirkung überzeugt. Immerhin ist die diesjährige Grippewelle an mir vorbeigezogen, was ich zu einem Großteil auch auf diese Routine zurückführe.

Ich nutze übrigens seit Jahren *diesen Entsafter von Philips.

Bevor ich mir allerdings meinen frischen Saft genehmige, putze ich mir nach dem Ölziehen unbedingt die Zähne. Danach genehmige ich mir ein großes Glas Wasser (manchmal mit Zitrone), um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Morgenroutine

Morgenroutine

Die Gläser habe ich über *Lieblingsglas bestellt.

6:30 Uhr – Ab auf die Matte, #greenjuice & #gingershot

Während ich den Ingwer Shot eher hinterstürze, setze ich mich mit meinem Saft gemütlich an den Schreibtisch und suche mir während des Trinkens meine Trainingseinheit heraus. Ihr wisst sicherlich, dass ich in der Vergangenheit mit der lieben Anne vom Kanal BodyKiss zusammengearbeitet habe. Seit einigen Jahren trainiere ich nun schon nach ihrem Programm und es begleitet mich nach wie vor fast täglich.

Seit etwa einem Jahr kombiniere ich die HIIT Workouts regelmäßig mit Yoga Einheiten. Ich habe bemerkt, dass die Kombination aus beidem für mich perfekt funktioniert. Yoga erdet mich, ich nehme meinen Körper viel bewusster und intensiver wahr. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

HIIT Workouts sind so richtig zum Auspowern. Danach geht gefühlt nichts mehr, aber ich brauche diese Herausforderung einfach. Einmal am Tag so richtig zu schwitzen und sich an seine Grenzen zu treiben, tut wirklich gut.

Vor allem zum Thema Sport erreichten mich Fragen, die ich an dieser Stelle einfach mal beantworte:

Machst du direkt nach dem Aufstehen und auf nüchternen Magen Sport?

Ja. Da ich intermittierendes Fasten betreibe, esse ich vor dem Training nichts. Wenn ich – wie in dem hier beschriebenen Idealfall meiner Morgenroutine – Zeit habe, einen Saft zu pressen, dann trinke ich davon schon etwas vor dem Sport. Mehr nehme ich aber nicht zu mir. HIIT Workouts sind verdammt anstrengend, sodass mir mit einem vollen Magen sicher schnell übel werden würde.

Ich versuche auch, meine Sporteinheit auf den Morgen zu legen, wann immer es geht. Mir persönlich geht es damit sehr gut und ich habe schon das gute Gefühl, etwas für mich getan zu haben, bevor der Tag so richtig beginnt. Sollte das einmal nicht funktionieren, dann verlege ich das Training auch ab und zu auf den Nachmittag oder Abend.

Machst du zuerst Yoga oder zuerst HIIT?

Ich mache zuerst Yoga, dann ein Workout. Je nachdem, wie viel Zeit ich am Morgen habe, dauert meine Yoga-Einheit zwischen 20 und 50 Minuten und das HIIT Workout zwischen 10 und 30 Minuten. Eine halbe Stunde kommt also immer zusammen.

Eine richtige Begründung habe ich für diese Reihenfolge eigentlich nicht. Ich fühle mich wohl damit und für mich ergibt es mehr Sinn, mich mit dem Yoga zu erwärmen und meine Muskeln zu dehnen, bevor ich mit dem HIIT loslege.

Trainierst du auch, wenn du früh anfangen musst zu arbeiten.

Meistens. Wie eingangs erwähnt, kann meine Morgenroutine variieren. Mal entfällt das Ölziehen, mal das Training. Je nachdem, wie viel Zeit ich habe, mache ich mal nur etwas Yoga oder nur ein kurzes und knackiges HIIT Training. Das kann alles vorkommen. Schaffe ich es morgens nicht, Sport zu machen, dann verlege ich die Einheit auf einen späteren Zeitpunkt oder auf den nächsten Tag.

Würde euch ein Update meiner Sport-Routine interessieren? Dann lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Morgenroutine

 

7:30 Uhr – Unter die Dusche

Ich dusche immer morgens, auch wenn ich keinen Sport gemacht habe. Nach einem Training ist es jedoch überhaupt keine Frage. Ab unter die Dusche! 🙂 Mit Haare waschen und schminken bin ich dann etwa 8:00 Uhr startklar für den Tag.

„Und wann frühstückt sie?“, werdet ihr euch jetzt fragen! Gar nicht. Jedenfalls ist das Frühstück kein Bestandteil meiner Morgenroutine. Seit einiger Zeit – inzwischen dürften es sogar Jahre sein – lebe ich nach dem „Intermittierenden Fasten“. Was das genau ist und warum ich es mache, erfahrt ihr demnächst in einem extra Beitrag.

Wie zu Beginn erwähnt, ist dieser Beitrag aufgrund von ein paar Anfragen auf Instagram entstanden. Scheut euch nicht, mich direkt zu fragen, wenn ich zu einem bestimmten Thema schreiben soll. Ich mache das sehr gerne und freue mich über jede Anregung von und Interaktion mit euch! 

Alle mit einem * gekennzeichnete Links sind sogenannte Affiliate Links. Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalte ich eine geringe Provision. Der Kaufpreis erhöht sich dadurch für euch natürlich nicht! Es macht für euch beim Einkaufen also keinen Unterschied – außer, dass ihr mich damit unterstützt. Wenn ihr so etwas trotzdem nicht möchtet, dann benutzt diese Links nicht – ich schreibe immer alle Informationen dazu, so dass ihr das Produkt auch einfach selbst durch Google finden könnt.

 

 

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42 Kommentare

  1. Ich bin da genau wie Du: Beim ersten Klingeln des Weckers komme ich einfach nicht hoch. 😉 Ich habe jetzt seit gut 5 Wochen das Frühstück gegen Entsaften ausgetauscht und es tut mir auch sehr gut! So sportlich wie Du bin ich nicht, aber durch meine Hunde steht jeden Morgen und Abend ein langer Spaziergang an.

    Liebe Grüße
    Sara | missesviolet

  2. Liebe Andrea,

    Hut ab! Ich bin da am Morgen bei weitem nicht so fleißig. Aufstehen, fertig machen und los. Okay, ich bin auch schon vor 8 Uhr im Büro 😉
    Übrigens finde ich den Tipp mit dem intermittierenden Fasten super! Seit ich Deinen Post gelesen habe, versuche ich das wirklich auch. Bislang klappt es super! Ich bin aber eh jemand, der eher aufs Frühstück verzichten kann als aufs Abendbrot 😉

    Hab noch einen schönen Tag und ganz liebe Grüße,

    Tabea
    von tabssstyle.com

  3. Toller Beitrag mit vielen interessanten Dingen darin! Bewundernswert, dass Du nicht nur früh aufstehst, sondern auch so konsequent bist! Das mit dem Öl Gurgeln/ Mund spülen höre ich in letzter Zeit sehr oft. Danke Dir! Weiter so! Klasse!

  4. Was für ein toller Beitrag! Ich habe auf meinem alten Blog, der leider gelöscht wurde, auch mal einen Text zu dem Thema geschrieben und finde es toll andere Meinungen zu hören. Das mit dem Öl ziehen muss ich auch mal versuchen, kann mir aber immer so schlecht vorstellen das Öl so lange in meinem Mund zu behalten 😀

    Ganz liebe Grüße – Marlena von https://www.sparklingmind.de/

    1. Liebe Marlena, vielen Dank für dein Feedback! Ja, der Gedanke daran ist in der tat nicht angenehm, jedoch muss ich sagen, dass es wirklich nicht so schlimm ist, wie man denkt. Einfach mal probieren. 🙂

  5. Liebe Andrea,

    ich mag solche „Routine-Beiträge“ super gerne. Deine Morgen Routine ist so ganz anders als meine, aber ich sollte mir da defintiv etwas abschauen. Außerdem möchte ich schon sooo lange mal Yoga ausprobieren. Ich stelle mir das als tollen Start für den Tag vor.

    Super toller Beitrag!

    Liebste Grüße,

    Laura
    von http://www.beautysire.de

  6. Liebe Andrea,

    ich bin begeistert von so viel Motivation. Ich mache auch gern Sport, gern oder eigentlich am liebsten früh am Morgen. Aber vor der Arbeit könnte ich das nicht. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt, wenn die Studienzeit vorüber ist. 😅

    Liebe Grüße
    Anni

    http://www.klamottenkonzept.de

    1. Liebe Anni, ja, das stimmt: Solche Routinen müssen auch immer an das eigene Leben angepasst werden. Im Studium habe ich das auch noch nicht immer so gemacht. 🙂

  7. Respekt!
    Ich bin der größte Morgenmuffel und selbst meine Katzen haben verstanden, dass sie lieber warten, bis die Kaffeemaschine an ist. Frühstück gibt es bei mir auch nicht, aber ich überlege schon länger mir morgens ein Glas Wasser mit Zitrone und Ingwer zu machen. soll ja ganz gut sein.

  8. Da ich gegen 6:45 los muss zur Arbeit, bleibt für viel Morgenroutine oder Sport nur selten Zeit. Ab und an gehe ich um 5:00 für 25-30 Minuten auf den Crosstrainer, aber das auch nicht immer. Wenn man 40 Stunden in der Woche arbeiten muss, dann bleibt für so manches leider zu wenig Zeit übrig… 🙁

  9. Respekt! Ich war noch nie ein Frühaufsteher und komme in den letzten Wochen ganz besonders schlecht aus dem Bett. Sport am morgen ist definitiv nicht mein Ding, dafür nehme ich mir lieber Abends Zeit. Aber eine feste Morgenroutine muss ich unbedingt mal wieder etablieren. Einfach weil man dann viel entspannter in den Tag startet.

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Vielen Dank, liebe Jana! Ich denke, da muss wirklich jeder seinen eigenen Weg finden und schauen, was gut tut. Sport am Abend ist doch auch völlig in Ordnung! 🙂

  10. Eine super interessante Morgenroutine! Und wahnsinn dass dein Wecker so früh klingelt, das würde mich wahnsinnig machen 😀 Ich bin überhaupt kein Morgenmensch… Das mit dem Ölziehen muss ich mir mal genauer anschauen, klingt auf jeden Fall total spannend und interessant.
    Ich mache immer einmal die Woche früh morgens ein Bootcamp (auch HIT) und das ebenfalls nüchtern, aber aufs Frühstück könnte ich nicht verzichten. Deswegen habe ich es mal mit der 5:2 Fasten Methode probiert 😉
    Liebst Kathi
    http://www.meetthehappygirl.com

    1. Ja, das ist alles eine Sache der Gewohnheit. Super, dass du auch morgens trainierst, ich fühle mich manchmal wie ein Freak, weil ich so wenige Leute kenne, die das auch so machen. 😀

  11. wow meine Liebe, du bist ja eine richtige Frühaufsteherin – Respekt 🙂
    ich stehe für meinen Geschmack zwar auch schon früh auf, aber brauche erstmal um in die Gänge zu kommen … meine Routine ist deiner sehr ähnlich, fängt aber meistens erst gegen Mittag an, nach dem ich schon 4- 5 Stündchen im Home Office gearbeitet habe 😉

    toller Einblick!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  12. Liebe Andrea,

    wahnsinn, was du morgens schon alles so schaffst. Ich stehe auch nicht beim ersten Wecker – Klingeln auf… und danach mache ich mich einfach nur fertig und komme grundsätzlich einige Minuten zu spät zur Arbeit. Da ich im Schichtdienst bin, habe ich immer unterschiedlich Dienst; entweder klingelt der Wecker um 5:00, weil ich um 6:15 (oder nach meiner Uhr 6:25 Uhr) auf der Arbeit sein muss… oder aber um 8:00, weil ich um 13:30 Uhr auf der Arbeit sein muss und vorher noch was schaffen will.

    Das Ölziehen finde ich übrigens auch echt klasse!

    Liebste Grüße,
    Sarah — http://www.vintage-diary.com

  13. Ein interessanter Beitrag! ich muss gestehen dass ich kein Morgenmensch bin … ich arbeite meistens bis 3:00 … und stehe somit erst um 6:30 auf … was ein echter Horror für mich ist. Von Ingwer Shots halte ich auch sehr viel und auch von Ölziehen bin ich überzeugt. Leider bin ich da nicht so konsequent wie du.

    Liebe Grüße
    Verena

    1. Dankeschön! Ach, es muss ja auch nicht immer alle jeden Tag sein, aber wenn man immer mal etwas in seine Routine integriert, ist das doch schon gut! 🙂

  14. Wow! Ich finde das echt klasse, dass du dir morgens so viel Zeit für dich nimmst!
    Ich bin ein Mensch, der morgens Frühstücken muss. Das Frühstück ist meines Erachtens die wichtigste Mahlzeit des Tages, auch wenn ich um halb 5 aufstehen muss, esse ich meine Scheibe nutellabrot:D
    Ich finde es allerdings klasse, dass du morgens Zeit für Yoga hast! Das ist echt bewundernswert!

    1. Ja, jeder hat da andere Routinen und Prioritäten. Hauptsache, es geht einem gut und man kommt in die Gänge am Morgen – auch mit Nutella-Brot. 😉

  15. Wow, du startest ja super in den Tag. Vom Ölziehen habe ich auch schon einmal gehört, habe es aber noch nie selber ausprobiert. Auch ich trinke jeden Morgen einen frisch gepressten Saft, den ich mir selber mache. Ingwer darf dabei auch nicht fehlen, denn auch ich glaube an seine Wirkung. Die Grippewelle ist auch bei mir vorbei gegangen, also muss ja etwas dran sein.
    Tolle Morgenroutine, vielen Dank für den interessanten Einblick. Alles Liebe Marie

  16. wow ich muss sagen ich finde es großartig, dass du dir in der früh so viel zeit für dich nimmst. ich persönlich bin ein langschläfer und so extrem früh aufzustehen zu müssen ist für mich der reinste horror. weswegen ich keine morgenroutine habe. mein wecker läutet um 6 .. ich stehe dann irgendwann 15min später auf, fütter meinen vogi trink einen kaffee zieh mich an und schminke mich und bin dann gleich unterwegs in die arbeit. deswegen finde ich es so bewundernswert dass sich andere personen so viel zeit freischaufeln können um gut in den morgen zu starten 🙂
    glg karolina von https://kardiaserena.at

    1. Ja, das kann ich gut verstehen. Das hat sich bei mir auch so nach und nach entwickelt. Auf keinen Fall würde ich das von heute auf morgen so machen, aber so einen kleine Oase für sich selbst früh am Morgen kann ich nur empfehlen. 🙂

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