Schicht-Frühstück – Superfoods aus dem eigenen Garten

Das Frühstück ist und bleibt meine liebste Mahlzeit am Tag. Auch wenn es meist nicht vor 11… 12 Uhr stattfindet (Stichwort: Intermittierendes Fasten – Würde euch ein Beitrag dazu interessieren?), nehme ich mir meist genügend Zeit und genieße ein entspanntes Frühstück. Doch hin und wieder muss es auch schnell gehen oder am besten schon fertig im Kühlschrank auf mich warten. Die perfekte Lösung hierfür ist ein Schicht-Frühstück mit Superfoods.

Meine Variante heute habe ich mit einem Kokos-Chia-Pudding und frischen Beeren zubereitet. Chiasamen sind inzwischen wirklich fast jedem bekannt und gelten als sogenanntes Superfood, das heißt sie sind überdurchschnittlich reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Außerdem enthalten sie viele Ballaststoffe und Proteine. Klingt nach einem gesunden Frühstück oder? 😉 Getoppt wird das ganze noch mit frischen Beeren. Vor allem Blaubeeren sind sozusagen unser heimisches Superfood.

Häufig – und meiner Meinung nach – nicht ganz unbegründet, wird Kritik an Superfoods und anderen Pülverchen laut. Die Ökobilanz ist in der Tat nicht die beste, wenn Produkte die halbe Welt umschiffen, bevor sie dann endlich auf unseren Tellern landen. Umso besser ist es nicht ausschließlich auf Superfoods zurückzugreifen, die eine weite Reise hinter sich haben, sondern sich auch mal bei den hiesigen Produkten umzusehen. Beeren, vor allem Heidelbeeren enthalten neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen auch Anthocyane. Das sind Pflanzenstoffe, die den kleinen Früchten ihre Farbe verleihen. In unserem Körper können sie Entzündungen hemmen und sogar Krebs vorbeugen.

Also, worauf warten wir noch?! Schnappt euch ein Glas, die Zutaten und freut euch jetzt schon auf euer Frühstück am nächsten Morgen. 🙂

Superfoods

Superfoods

Das Rezept für ein Schicht-Frühstück mit Superfoods aus dem Garten

Wir benötigen (für 1 Portion):

  • 2 EL Chiasamen
  • 200 ml Reis-Kokos-Drink
  • 1 kleine Banane
  • 1 Handvoll gemischte frische Beeren (z.B. Heidelbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren), alternativ gehen auch TK-Beeren
  • 1 EL Kokos-Chips
  • 4 EL Kokosjoghurt (alternativ Sojajoghurt)
  • 1 TL gepuffter Quinoa (alternativ gepuffter Amaranth)

So geht’s:

  1. Das Frühstück sollte am besten am Abend zuvor vorbereitet werden.
  2. Die Chiasamen mit dem Reis-Kokos-Drink in ein Glas geben, verschließen und gut schütteln.
  3. Etwa eine halbe bis eine Stunde quellen lassen, evtl. zwischendurch noch einmal schütteln, damit sich die Chiasamen nicht am Boden festsetzen.
  4. In der Zwischenzeit das Obst waschen, die Banane schälen und alles in Stücke schneiden.
  5. Den Chia-Pudding mit dem Joghurt bedecken und die Früchte darauf geben.
  6. Kokos-Chips und gepufften Quinoa darauf geben und das Glas verschließen.
  7. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen und am nächsten Morgen stressfrei genießen.

Wie steht ihr den Thema Superfoods gegenüber? Greift ihr regelmäßig darauf zurück?

Würde euch ein Beitrag zum Thema „Intermittierendes Fasten“ interessieren?

Superfoods

Superfoods

You may also like

12 Kommentare

  1. Lieeb Andrea,
    oh, du hast es gut, Beeren aus dem Garten sind der absolute Hit! Momentan habe ich leider dazu keine Quelle. )-; Ich intengriere eigentlich täglich Superfoods, aber das muss nicht irgendwas aus fernen LÄngern sein, Beeren sind natürlich Superfoods, manchmal bekomme ich welche aus dem Wald oder auch Wildkräuter wie Brennnessel, im Herbst Sanddorn usw.
    Ein Beitrag zum Fasten fänd ich super spannend!

  2. Oh wie lecker das aussieh. 🙂
    Bitte einmal zu mir… 😀
    Danke für das tolle Rezept. Ich probiere am Wochenende immer gerne etwas neues aus, da kommt mir das gerade recht. 🙂 Werde ich am Samstag direkt ausprobieren.
    Liebste Grüße Tamara

    1. Vielen Dank, liebe Tamara! Freut mich sehr, wenn ich dich inspirieren konnte, viel Spaß beim Ausprobieren und lass es dir schmecken! 😉

  3. Wie gut das aussieht <3 Ich esse auch oft Superfoods – Chia allerdings momentan recht wenig. Greife einfach auf Leinsamen zurück, die fast täglich in meinem Joghurt oder Müsli landen. 🙂

    Liebe Grüße
    Sarah von damncharming.de

    1. Hallo liebe Sarah, vielen Dank für deinen Kommentar! Leinsamen sind ja quasi auch die „heimische“ Variante der Chiasamen. Auch wenn sie sich bezogen auf die Nährstoffe etwas unterscheiden, kann man sie ja sehr ähnlich in der Küche einsetzen. 🙂

  4. Ich selber esse Chiasamen auch sehr gern, ich streue sie mir am liebsten über den Joghurt oder in den Smoothie. trotzdem finde ich sollte man es mit den Superfoods nicht übertreiben, da sie ja nicht so gut für die Umwelt sind und es gibt auch so viele Früchte die hier heimisch sind und mindestens genau so gesund sind. 🙂
    Die Fotos sind wirklich richtig schön.

    LG Pierre von Milk&Sugar
    http://mmilkandssugar.blogspot.de/2017/06/tricks-um-schneller-zu-lernen-teil-2.html

    1. Danke für deinen Kommentar, Pierre! Ich sehe das genau so. Ab und zu benutze ich Superfoods gerne, aber der Blick in dem Garten lohnt sich allemal! 😉

  5. Chia wandert bei mir meistens in Snacks für unterwegs, damit sie länger satt machen. Deswegen gehe ich wohl weniger als Superfood-Junkie durch, da sie genauso wie Kakaonibs eine kleine Ewigkeit bei mir halten, bevor die Packung leer ist. Ich greife auch gerne auf einheimische Superfoods zurück, gerne selbst gesammelt (wie z.B. Brennnesseln und andere Kräuter für Smoothies und Säfte). Da könnten gerne mal mehr bekannt sein, immerhin wachsen sie vor der Haustür und werden oft als Unkraut verkannt.

    Einen Beitrag zum intermittierenden fände ich sehr interessant!

    Ganz liebe Grüße 🙂

    1. Das Thema Wildkräuter finde ich auch sehr interessant, gerne wüsste ich mehr darüber! 🙂 Einen Beitrag zum Thema intermittierendes Fasten mache ich sehr gerne – steht schon auf der to do Liste. 😉 Liebste Grüße und vielen Dank für deinen lieben Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere