Veganer Schokoladen-Aufstrich – homemade & healthy

veganer Schokoladen-Aufstrich

Heute starten wir mit einem kleinen, aber feinen Rezept in die neue Woche. Wer von euch liebt Nutella? Na? Da dürften sich jetzt einige angesprochen fühlen oder? 😉 Dass die beliebte Schoko-Creme aus dem Supermarkt so ungefähr überhaupt nichts mehr enthält, was dem Körper gut tut, ist wohl jedem klar. Deshalb gibt es heute die Lösung für das „Problem“ – ein veganer Schokoladen-Aufstrich, den ihr easy peasy selbst zubereiten könnt und der definitiv nicht so ein schlechtes Gewissen macht.

Warum ist eine frische Schiebe Brot mit Nutella aber auch so lecker? Ein ganz bestimmtes Verhältnis von Fett und Kohlenhydraten sorgt dafür, dass wir einfach nicht genug davon bekommen können. Die Industrie nutzt diese „Nährstoff“-Zusammensetzung ganz bewusst aus. Gleiches trifft übrigens auch auf Chips zu. Falls ihr euch also schon einmal gefragt habt, weshalb ihr nur schwer wieder aufhören könnt, die Dinger zu essen, wenn ihr einmal damit angefangen habt: Fett und Zucker in einer bestimmten Gewichtung wirken wie eine Droge für den Körper.

veganer Schokoladen-Aufstrich

veganer Schokoladen-Aufstrich

Für mich ist die Schoko-Creme spätestens Geschichte, seit ich vegan bin. In der Zwischenzeit habe ich auch ab und zu mal einen Schokoladen-Aufstrich aus dem Bioladen probiert. Dort gibt es auch einige vegane Varianten, aber auch bei diesen Sorten lassen die Zutaten noch etwas zu wünschen übrig. 

Aus diesem Dilemma heraus ist ein neues Rezept entstanden – der vegane Schokoladen-Aufstrich ist im Handumdrehen zubereitet und garantiert wesentlich gesünder als die gekauften Sorten. Außerdem gibt es noch einen Qick-Tipp für alle, die keinen Hochleistungsmixer besitzen.

Veganer Schokoladen-Aufstrich – das Rezept

Wir benötigen:

So geht’s:

  1. Die Haselnüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180°C rösten, bis sie gebräunt sind und sich die Schale leicht löst.
  2. Dann die Nüsse aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen, bis ihr sie anfassen könnt.
  3. Am besten bekommt ihr die Schale ab, wenn ihr die Haselnüsse zwischen den Händen reibt. Das Ergebnis muss nicht perfekt sein. Es genügt, wenn der Großteil der Schale entfernt ist.
  4. Als nächstes die Haselnüsse in einen Mixer geben und fein mahlen.
  5. Danach die anderen Zutaten dazugeben und alles zu einer feinen Creme vermengen.

Der Schokoladen-Aufstrich hält sich in einem sauberen Glas im Kühlschrank etwa eine Woche. 

veganer Schokoladen-Aufstrich

Quick-Tipp:

Für dieses Rezept ist ein sehr guter Mixer oder eine Küchenmaschine eigentlich unerlässlich. Da sicher nicht jeder einen solchen besitzt, habe ich mir eine Alternative überlegt: Anstatt die Haselnüsse selbst zu rösten und zu zerkleinern, könnt ihr auch fertiges Haselnussmus (Mandelmus, Erdnussmus…) im Bioladen kaufen. Dort gibt es reine Nussmuse ohne den Zusatz von Zucker. Wenn ihr diese als Basis nehmt, und selbst noch Kakao und ein Süßungsmittel hinzugebt, habt ihr mit noch weniger Aufwand einen ebenso leckeren veganen Schokoladen-Aufstrich, der auch noch gesund ist.

Seid ihr eigentlich Team Nutella oder würdet ihr auch lieber auf eine gesündere Variante zurückgreifen?

Alle mit einem * gekennzeichnete Links sind sogenannte Affiliate Links. Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalte ich eine geringe Provision. Der Kaufpreis erhöht sich dadurch für euch natürlich nicht! Es macht für euch beim Einkaufen also keinen Unterschied – außer, dass ihr mich damit unterstützt. Wenn ihr so etwas trotzdem nicht möchtet, dann benutzt diese Links nicht – ich schreibe immer alle Informationen dazu, so dass ihr das Produkt auch einfach selbst durch Google finden könnt.

You may also like

2 Kommentare

  1. Liebe Andrea,
    ich bin von deinem Rezept vollauf begeistert. Ich lebe nicht vegan, kann mir aber sehr gut vorstellen, auf die vegane Variante des Dickmachers umzusteigen – vor allem, weil das Rezept noch so einfach ist und keine besonders außergewöhnlichen Zutaten benötigt – total klasse!
    Ganz liebe Grüße
    Adina

    1. Liebe Adina, vielen Dank für dein Feedback! Ich denke auch, dass das Rezept nicht nur für vegan essende Menschen geeignet ist. Ich freue mich, wenn du es einmal ausprobierst. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.