Weiße Zähne durch Ölziehen? – Tipps

Ölziehen

Vor einiger Zeit habe ich euch bei Instagram gefragt, ob ich euch zum Thema Ölziehen auf dem Laufenden halten soll. Die meisten von euch stimmten dafür und tadaaa! Los geht’s. 🙂

Vielleicht als kleiner Disclaimer vorab: Das ist keine Zusammenarbeit mit Coco Bright, sondern eine persönliche Empfehlung von mir.

Ölziehen

Was ist Ölziehen überhaupt und warum mache ich es?

Das Prinzip des Ölziehens ist eigentlich ganz schnell erklärt: Der Mund wird mit einem Pflanzenöl gespült. Dabei „zieht“ man das Öl für einige Minuten regelrecht durch die Zähne. Ölziehen kommt aus der Alternativmedizin und kann dabei helfen, Krankheiten vorzubeugen oder Beschwerden zu lindern. Gerade in der Erkältungszeit schwöre ich darauf. Wer mehr darüber erfahren möchte, dem empfehle ich eine Recherche zu den gesundheitsfördernden Vorteilen vom Ölziehen. Darüber lässt sich wirklich schnell etwas im Internet finden. Denn auch wenn ich davon überzeugt bin, dass es mir dabei hilft (immerhin bis jetzt), ohne Erkältung durch den Winter zu kommen, habe ich ursprünglich aus einem anderen Grund damit begonnen.

Ehrlich gesagt, habe ich schon länger nach einer Methode gesucht, meine Zähne aufzuhellen, ohne ihnen dabei zu schaden. Ich kann mich eigentlich wirklich nicht über meine Zähne beschweren, aber irgendwie geht’s ja immer etwas besser. 😉 Schon öfter stand ich in diversen Drogerien und habe irgendwelche Bleaching-Sets in den Händen gehabt. Gott sei Dank habe ich sie nie wirklich gekauft, denn wir wissen eigentlich alle, dass sie die Zähne im Grunde genommen nur angreifen. 

Vor einigen Wochen bin ich dann auf Coco Bright gestoßen und habe es ausprobiert. Öl konnte ja nicht schaden und zu verlieren hatte ich demnach nichts. Außer 20 Euro…, aber das war es mir Wert, bei dem Versuch vielleicht endlich eine natürliche Methode zu entdecken, die Zähne aufzuhellen. Gesagt, getan.

Ölziehen

Ölziehen

So geht Ölziehen – Tipps

Bei Coco Bright handelt es sich um kleine Sachets, die etwa einen Löffel aromatisiertes Kokosöl enthalten. Bei Zimmertemperatur ist Kokosöl fest und erst, wenn es warm wird, verflüssigt es sich. Da ich es ganz furchtbar finde, so einen „Klumpen“ festes Öl in den Mund zu nehmen, halte ich das Sachet vorher unter warmes Wasser. Dann behalte ich das Öl für mindestens 20 Minuten im Mund und spüle damit meine Zähne. Das ist am Anfang tatsächlich gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Anwendungen gewöhnt man sich daran, finde ich.

Wichtig ist, dass die Dauer von 20 Minuten nicht unterschritten wird, weil sich die Wirkung erst dann so richtig entfalten kann. Das Öl hat die Aufgabe, Bakterien im Mund zu binden und abzutransportieren. Aus diesem Grund ist es auch super wichtig, das Öl danach auszuspucken und auf keinen Fall hinunterzuschlucken! Es ist auch ratsam, das Öl nicht ins Waschbecken zu spucken, sondern in den Müll. Das hat zum einen den Grund, dass die ganzen Bakterien nicht unbedingt in den Wasserkreislauf kommen sollten und zum anderen wird Kokosöl auch wieder fest, wenn es abkühlt. Es kann also schnell passieren, dass sich das Kokosöl im Abfluss festsetzt und ihn bald verstopfen wird. 

Nach dem Ölziehen ist es wichtig, den Mund mehrfach gut auszuspülen und die Zähne gründlich zu putzen. 

Nach etwa 1 – 2 Wochen habe ich einen deutlichen Unterschied gemerkt. Die Zähne fühlen sich glatt und gepflegt an und sind definitiv weißer geworden. 

Warum Kokosöl?

Prinzipiell funktioniert das mit jedem pflanzlichen Öl, aber ich persönlich würde immer Kokosöl empfehlen, weil es mir persönlich besser „schmeckt“ als andere Öle. An den Produkten von Coco Bright finde ich super, dass sie aromatisiert sind: Vanille, Zitrone oder Minze. Der Flavour ist sehr dezent, aber er macht das Ölziehen definitiv angenehmer. Außerdem mag ich, dass die Päckchen so klein und handlich sind. Damit ist das Ölziehen auch unterwegs oder im Urlaub kein Problem. Für zu Hause ist auf lange Sicht ein großes Glas Kokosöl aber trotzdem günstiger und vor allem auch umweltfreundlicher. Trotzdem kann ich euch die Ölkur von Coco Bright besonders zum Einsteigen oder Ausprobieren wirklich empfehlen!

Habt ihr schon Erfahrungen mit Ölziehen gemacht? Könnt ihr auch positiv davon berichten?

Ölziehen

You may also like

8 Kommentare

  1. ein schöner beitrag liebe Andrea 🙂
    ich ziehe ebenfalls mit Kokosöl! meine ursprüngliche idee war tatsächlich nur weißere Zähne zu bekommen – was auch super funktioniert! aber das beste ist auch, dass es ebenfalls für die Verdauung und das immunsystem so unterstützend ist!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

    1. Liebe Yve, danke für deinen Kommentar! Ja, genau, eigentlich geht es beim Ölzihen ja um den gesundheitlichen Aspekt. Die weißeren Zähne, die manche davon bekommen, sind ein schöner weiterer Effekt davon. Hauptsache, es tut gut! 🙂

    1. Genau das finde ich eben auch! Vor einem Bleaching hatte ich immer viel zu viel Angst. Das Kokosöl schadet den Zähnen überhaupt nicht. 🙂

  2. Diese Sachets sind überhaupt nicht nötig, finde ich. Sie sind einfach unnötiger Müll. Leider kommt heute alles in diesen kleinen Tütchen, nur um verbraucherfreundlicher zu wirken.
    Wie du am Schluss kurz erwähnt hast, tut es auch Kokosöl aus dem Glas. Die gibt es von klein bis riesengroß bei Drogeriemärkten oder Bioläden. Ein Teelöffel Kokosöl, ab in den Mund damit. Kokos ist außerdem für mich Aroma genug, da brauch ich nichts anderes dran. Ich hab mich an den anfänglichen Klumpen recht schnell gewöhnt und das Öl schmilzt so fix, dass der Klumpen recht schnell vergessen ist.
    Liebste Grüße, Caro

    1. Liebe Caro, vielen Dank für deine Rückmeldung! Ja, ich gebe dir da vollkommen Recht. Im Glas ist das Kokosöl wesentlich umweltfreundlicher und auf lange Sicht gesehen werde ich es auch so machen, dass ich ein Glas kaufe. Für unterwegs finde ich die Sachets dennoch sehr praktisch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere