Yoga für Anfänger – Warum Yoga?

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Sport gehört für mich zu Leben dazu. Ich probiere mich gerne aus, entdecke neue Sportarten und lerne dabei meinen Körper immer wieder ein Stück näher kennen. Feste Bestandteile in meiner Routine sind seit Jahren das Laufen (Dieses Gefühl, morgens frei von allen Gedanken den Körper auf Touren zu bringen und die frische Luft einzuatmen, ist einfach unbeschreiblich.), Pilates (Ich bin in ein tolles Studio in meiner Heimatstadt Halle gegangen und nach jeden Kurs habe ich mich gefühlt, wie neu geboren.) und seit einigen Jahren auch HIIT-Trainings (Meine Erfahrungen damit könnt ihr hier, hier und hier nachlesen.). Eine andere Sportart, die mich schon länger interessiert hat, ist Yoga. 

Yoga

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Aber ehrlich gesagt, war ich meist etwas abgeschreckt von diesen perfekten, in Batik gekleideten Körpern, die sich spielend leicht verbiegen und Kopfstände machen, als hätten sie noch nie etwas anderes getan (Von meinem ersten Kopfstand… Versuch, nennen wir es Versuch, möchte ich hier gar nicht erst anfangen.) Sonnengruß. Ok. Krieger. Ok, geht auch noch. Aber „Ananaswas“!? Auch diese verrückten Begriffe waren  – und sind es zumeist nach wie vor – für mich nur schwer zu fassen. Vielleicht liegt es auch an meinem durchaus perfektionistisch veranlagten Charakter, dass ich mich bis vor einer Weile nur sehr sporadisch an Yoga heran getraut habe. Ich dachte, es muss alles gleich funktionieren, der berühmte Flow gleich umsetzbar sein und von der Beweglichkeit mal ganz zu schweigen. Merke: MUSS ES NICHT!

Warum Yoga?

Yoga hat mich gelehrt, dass der Körper zu verdammt viel in der Lage ist, wenn man ihn kontinuierlich trainiert und immer wieder übt. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass dies ein Prozess ist und dass es völlig egal ist, wie lange dieser dauert. Es geht hier nicht um Leistung oder darum, wer sich am verrücktesten verbiegen kann, wer am längsten auf dem Kopf stehen kann und so weiter.

Yoga erdet. Im wahrsten Sinne des Wortes: Ich fühle mich selten so ruhig und so im Einklang mit mir selbst wie beim Yoga. Eine außergewöhnlich Verbundenheit zur Erde, als wäre die Anziehungskraft eine wahnsinnig angenehme Verbindung zwischen mir und der Matte. Ich spüre meine Atmung intensiver und jeder Muskel, jedes Körperteil scheint sich anzustrengen und gleichzeitig zu entspannen.

Inzwischen ist es mir auch völlig egal, wie ich dabei aussehe. Wichtig ist, dass es mit gut tut. Fühlt sich eine Übung nicht richtig an? Dann verändere ich die Position oder lasse sie erst einmal weg. Yoga ist kein Wettbewerb, auch wenn es – ebenso auf mich – manchmal den Anschein haben kann. Instagram und Youtube sind zwar tolle Inspirationsquellen, auch beim Sport, aber leider kann ebenso schnell ein enormer Druck aufgebaut werden. Ich schaue trotzdem gerne dort vorbei und hole mir Anregungen, mache ganze Videos auf Youtube mit, aber ab und zu rolle ich auch einfach morgens meine Matte aus und beginne. So wie ich es will und wie es mir gut tut.

Ich bin noch ganz am Anfang meiner persönlichen Yoga-Reise und freue mich über jeden Fortschritt und jedes Mal nach dem Sport habe ich das Gefühl, mir etwas Gutes getan zu haben. Und darauf kommt es doch an oder? Sei gut zu dir selbst. Höre auf deinen Körper und befreie dich vom Druck, alles perfekt zu machen. Dann ist Yoga eine wundervolle und befreiende Sportart.

Yoga

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Empfehlen kann ich euch übrigens neben dem Klassiker „Yoga with Adriene“ einen weiteren Youtube Kanal namens „Mady Morrison“. Auch wenn ich sonst mit englischsprachigen Kanälen überhaupt kein Problem habe, fand ich den deutschen Kanal von Mady besonders angenehm. Sie macht ihre Sache großartig, ich kann ihr gut folgen und gerade am Anfang, wo man noch oft das Gefühl hat, hastig nachzuturnen, was einem gezeigt wird, ist es doch sehr entspannend, nicht noch auf eventuelle Verständnisprobleme Rücksicht nehmen zu müssen.

Welche Erfahrungen habt ihr bereits mit Yoga gemacht? Seid ihr auch Anfänger oder macht ihr schon länger Yoga?

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3 Kommentare

  1. Toller Beitrag liebe Andrea! Ich habe noch nie Yoga gemacht, würde mir aber sicherlich gut tun, da ich ab und zu so starke Rückenschmerzen habe. Danke für die Tipps.

    Liebste Grüße
    Kaja

  2. Hallo Liebes,

    ich habe eigentlich früher immer Yoga gemacht, weil es Kräftigung und Mobilität fördert und ich genau das für meinen schiefen Rücken brauche 😀
    Meistens habe ich immer Kurse in einem Fitnessstudio belegt, aber diese gibt es leider nicht mehr. Deswegen werde ich mal deinen Tipp mit Youtube probieren!
    Also danke 🙂

    Liebst Linni
    linnisleben.de

    1. Siehst du, mir fehlt die Praxis im Studio – das würde ich gerne mal probieren. Bis dahin kann ich die genannten Youtube Kanäle wirklich nur empfehlen! 🙂

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